Kirchliche Orte und Netzwerke der Zukunft - Ein Plädoyer für stetige Reformationen

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«Kirche muss netzwerkartiger gedacht werden.» Sagt Dr. Sabrina Müller, Pfarrerin und Geschäftsführerin des Zentrums für Kirchenentwicklung der Uni Zürich in einem Interview mit ref.ch. Das Gespräch: www.ref.ch/news/kirche-muss-netzwerkartiger-gedacht-werden.

Für Muri-Gümligen weitergedacht hat das Manuel Perucchi.
Netzwerke sind das Gegenmodell zu Hierarchien. In der Geschichte waren Netzwerke oftmals einfluss- und erfolgreicher als Hierarchien. Unsere reformierten Kirchen sind hierfür gute Beispiele, indem sie schon immer auf die Fähigkeiten und Ideen ihrer Mitglieder gebaut haben. Das reformatorische «Dogma» des Priestertums aller Gläubigen zeugt davon: Ordinierte Pfarrer*in-nen versehen den Verkündigungsdienst in der Gemeinde, stehen aber nicht etwa als Mittler*innen zwischen den Gläubigen und Gott. Vielmehr kann und soll sich jede*r mit eigenen Talenten und Meinungen in die kirchliche Gemein-schaft einbringen. Insofern waren Beteiligung und Neuerungen für die refor-mierte Kirche schon immer essenziell und Teil ihrer DNA. Nicht umsonst bezeichnen die Reformierten ihre Kirche als eine ecclesia semper reformanda, als eine sich stetig erneuernde Kirche.

Der ganze Text von Manuel Perucchi.