Monatskollekte Dezember 2019: Lifegate Rehabilitation

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Lifegate
Kinder und Jugendliche mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung im Westjordanland leben am Rande der Gesellschaft. Lifegate eröffnet neue Perspektiven.
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Es gibt im Gebiet um Betlehem in Palästina keine Fördermassnahmen und Bildungsprogramme von öffentlicher Seite. Darum ist ihnen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben verwehrt. Ein gesetzliches Sozialversicherungssystem fehlt ebenso wie eine spezielle finanzielle Unterstützung für Menschen mit Behinderung. Im Westjordanland wird darum eine Behinderung oft zur Strafe.

Doch es gibt einen Ausweg aus dieser hoffnungslosen Situation. Denn Lifegate – ein Team von fachlich qualifizierten Christen stellt sich seit Jahren dieser Herausforderung.
Lifegate öffnet Tore für Menschen mit einer Behinderung:
• Mit den BeschäftigungstherapeutInnen erlernen behinderte junge Menschen eigenverantwortliches und selbstständiges Handeln. Das medizinische Team arbeitet mit Ärzten in Fachkrankenhäusern zusammen, um Körperfunktionen zu erhalten und zu verbessern.
• In der Frühförderstelle und im Förderkindergarten werden entscheidende Weichen im Leben der betroffenen Kinder gestellt und ihre Eltern in der Förderung und optimalen Betreuung der Kinder ausgebildet.
• Ambulante Teams arbeiten in Familien mit geistig und mehrfach behinderten Kindern, um diese Familien anzuleiten, ihre Kinder bestmöglich zu Hause zu fördern.
• In der Werkstatt werden behinderte Menschen in Handwerksberufen ausgebildet, in denen sie später auf dem freien Arbeitsmarkt eine Anstellung finden können. Sie stellen Geschenk- und Gebrauchsgegenstände her. Vom Verkaufserlös dieser Produkte erhalten sie eine Vergütung und können damit für den eigenen Lebensunterhalt sorgen.
Lifegate erhält keinerlei finanzielle Unterstützung vor Ort und finanziert sich ausschliesslich von Spenden.

Yussuf aus Hebron, der dank Lifegate und vielen andern zu eine Armprothese gekommen ist. Ein Filmbericht der ARD.

Fotos von Christoph Knoch (2016)

Der «Sternberg» bei Ramallah wird von der Herrnhuter Gemeinschaft getragen.

Christoph Knoch