Statt rückwärts zur Reformation vorwärts zur Vision: «vielfältig glauben – Profil zeigen»

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Voraus- und zurückschauen, nachdenken, weiterdenken, musikalisch, biblisch, theologisch. Im Gottesdienst am vergangenen Sonntag liessen Ella de Groot und der Kirchenchor Muri-Gümligen verschiedene Blickwinkel auf die Deutung der Welt aufeinandertreffen.
Wer blickt vorwärts? Wer rückwärts? Mani Matter lässt «Ir Ysebahn» die einen wie die anderen ihre jeweilige Weltsicht für die einzig richtige halten. Schwerwiegende Folgen aus unbedarftem Handeln werden im Lied «Ds Zundhölzli» thematisiert. Mani Matters Kunst der kurzen und präzisen Rede bleibt bis heute gültig und verlangt nach Visionen in «Hemmige», «Oberi und Underi» und vor allem in der Feststellung: «Dene wo’s guet geit ging’s besser». Mit diesen fünf Liedern gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Ewald Lucas mit Jonas Enkerli (Gitarre), Daniel Bolli (Perkussion) und Jacques Pasquier (Klavier und Orgel) den Visionsgottesdienst musikalisch mit und begab sich so auf ein eher ungewohntes Terrain.

Cherubini<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>751</div><div class='bid' style='display:none;'>9349</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Weiter-Singen: Projekt-Sängerinnen und Sänger gesucht
Visionen ganz anderer Art stehen im Zentrum des nächsten Kirchenchorprojekts mit dem Requiem von Luigi Cherubini (1760-1842). Im «Dies irae» wird das Schreckensbild des Jüngsten Gerichts heraufbeschworen. Darauf folgt «In Paradisum» mit einer Vision des ewigen Friedens, wohin die Engel die Verstorbenen sanft geleiten werden. Schumann und Brahms bewunderten ihn, Beethoven wünschte sich das Requiem zu seiner Beerdigung. Cherubini steht im heutigen Konzertbetrieb am Rand, in den Konzerten am 14./15. November 2020 in der Kirche Gümligen wird er ins Zentrum gerückt. Ab 9. Januar wird geprobt. Singfreudige Projektsängerinnen und -sänger sind eingeladen, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Anmeldungen bis 23. November: , 079 333 68 45.
PD/ck