Nicht nur Suppe am Suppentag …

Armin Zimmermann,  Suppentag G&uuml;mligen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>52</div><div class='bid' style='display:none;'>250</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Armin Zimmermann, Suppentag Gümligen (Foto: Christoph Knoch)
Am Sonntag, 4. März, war Dr. Armin Zimmermann, Basel, zu Gast in Gümligen. Er hat in seiner Predigt einen weitgehend unbekannten Abschnitt aus dem Buch Nehemia ausgelegt und in Beziehung zu den Anstrengungen der Partnerkirchen von mission 21 im Südsudan gestellt: «Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, dann sind wir nicht länger ein Anlass für Gespött. - Wir werden uns aufmachen und bauen!».
Christoph Knoch
Die Gümliger Fasnacht steht noch aus. Luzern, Bern und Basel haben die närrische Zeit hinter sich und die Fastenzeit (mehr oder weniger) in Angriff genommen. In den Wochen vor Ostern erinnern die Plakate und die Agenda der kirchlichen Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer unter dem Motto «Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger» an die Benachteiligung von Frauen im Bereich Bildung und damit in vielen Ländern auch im Bereich der Nahrung. Die Kirchgemeinde Muri-Gümligen hat für die laufende Kampagne zwei Projekte ausgewählt: Der jüngste unabhängige Staat der Welt, der Südsudan, steht dabei im Zentrum. Ein Projekt zum Schulhausbau und die Unterstützung einer Hebammenschule werden dabei unterstützt (www.rkmg.ch/oeme).

Suppentag am 4. März
In seiner Predigt am vergangenen Sonntag hat Armin Zimmermann einen weitgehend unbekannten Abschnitt aus dem Buch Nehemia ausgelegt und in Beziehung zu den Anstrengungen der Partnerkirchen von mission 21 im Südsudan gestellt: «Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, dann sind wir nicht länger ein Anlass für Gespött. - Wir werden uns aufmachen und bauen!». Diese Erfolgsgeschichte von vor 2500 Jahren gebe den Christen dort heute die Zuversicht, trotz verheerender Zerstörungen durch über 40 Jahre Krieg, Gebäude und Strukturen wieder aufzubauen. Ermutigend seien die Erfolge der jüngsten Zeit. Schulgebäude seien entstanden, der Unterricht laufe tagsüber für Kinder und abends für Erwachsene. Ein knapp 70jähriger habe ihm erzählt, wie glücklich er sei, nach 40 Jahren Krieg nun in seinem Alter noch Lesen und Schreiben lernen zu dürfen … Das zweite Projekt betrifft einen Hebammenschule, deren Absolventinnen sofort von UNICEF, UNO und anderen Hilfsorganisationen übernommen werden. Ob sie nicht mehr ausbilden könnten, so die Bitte an die Partner von mission 21 vor Ort. Dazu aber fehlen die Mittel. Die Präsentation von Armin Zimmermann, dem Projektverantwortlichen für den Südsudan, im Anschluss an den Gottesdienst machte deutlich, wie nötig die Hilfe ist.
Die Sammlung in Muri-Gümligen wird die nötigen 92‘000.- Franken nicht einbringen, doch jeder gestiftete Kuchen, jeder gespendete Franken ist ein Schritt auf das Ziel hin. Nach dem Suppentag am Sonntag folgen vier weitere jeweils am Donnerstag um 12 Uhr im Thoracherhus am Kranichweg 10 in Muri. Im vergangenen Jahr flossen um die 13‘000.- Franken an Privatspenden aus Muri-Gümligen auf das Konto 40-984-9, Brot für alle, 3001 Bern.

Brot zum Teilen bei «Stalders Gaumenfreude»
Seit mehreren Jahren machen zahlreiche Bäckereien bei der Aktion «Brot zum Teilen» mit. Ein bestimmtes Brot (die Bäckereien können aus mehreren Rezepten wählen) wird während der Zeit vor Ostern besonders gekennzeichnet und mit jedem verkauften Brot spendet die Bäckerei einen Beitrag an Brot für alle/Fastenopfer. In Muri-Gümligen beteiligt sich die Bäckerei Stalder in diesem Jahr wieder und bietet ihr Brot zum Teilen an. ck/rkmg

Der Gottesdienst lässt sich nachhören und nachlesen.

Der Bericht von Dr. Armin Zimmermann zu den Projekten im Sudan zum Nachhören

Die Projekte, die die Kirchgemeinde 2012 unterstützt, werden auf Seite 18 der März-Gemeindeseiten beschrieben.


MIGROS-Rosenaktion