Kirchturmuhr Gümligen und Sturm «Bennett»

Der Sturm «Bennett» hat nachträglich auch in Gümligen ein «Opfer» gefordert:
ein Minutenzeiger der Kirchturmuhr lernte fliegen. Am 7. März 2019 lag er direkt vor der Kirchentür. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Der über 180 cm grosse Zeiger steht jetzt im Keller des Kirchturms und wartet darauf, dass er wieder montiert wird.



Schon seit einiger Zeit war es nicht mehr möglich, den Minutenzeiger auf der Südseite des Kirchturms richtig zu fixieren. Gemäss Oliver Baer (Leiter muribaer in Sumiswald) sei es kein Problem, wenn ein Minutenzeiger bei Sturm 10 Minuten vor und zurück wandert. Am Morgen des 4. März blies der Sturm ziemlich stark, dazu schien die Sonne. Im Schattenwurf des Zeigers war zu sehen, dass der Zeiger nicht nur vor und zurück, sondern auch auf der Achse heftig hin und her bewegt wurde.... drei Tage später hatte sich die Befestigung gelöst und der Minutenzeiger wurde flügge. Glücklicherweise war niemand auf dem Weg in die Kirche, so bleibt es bei einem verbogenen Uhrzeiger und einem zerbrochenen Granit.

Vorläufig lässt sich die Uhrzeit auf der Südseite der Kirche so ablesen wie vor der Erfindung des Minutenzeigers ....