Gottesdienst "Kunst in die Kirche"!

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Sonntag, 14. Oktober, 10.00 Uhr, Kirche Muri.

"Von Eros zu Agape - ..." Das Hohelied getanzt.
Ella de Groot, Wort; Agata Raatz, Violine, Jacques Pasquier, Orgel; Abigail Cowen, Tanz
Von Eros zu Agape – das Hohelied getanzt.
Der Tanz ist eine universelle Sprache, die überall auf der Welt gesprochen wird, in der Menschen unterschiedlichster Kulturen ihre Emotionen und Gefühle zum Ausdruck bringen und dadurch das Gefühl der Zusammengehörigkeit bewirkt werden kann.
Bei uns in der Kirche jedoch wird selten getanzt, obwohl im frühen Christentum der Tanz in der religiösen Feier eine Selbstverständlichkeit war. Durch die zunehmende Abwertung des Leiblichen im Mittelalter verschwand diese Ausdrucksform aus den Gottesdiensten. Die Kirchen der Reformation waren der Meinung, dass der Tanz die sexuelle Lust wecke und deshalb verwerflich sei.
Die calvinistisch geprägten Glaubensgemeinschaften sprachen sogar ein Tanzverbot aus.

Doch der Tanz kann, wie jede andere nicht-verbale Kunstform, wie Musik oder Mimik, das Unsagbare zum Ausdruck bringen und dem Leben und der Verbindung zum Nächsten wichtige Impulse geben.

«Oh Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen». Diese Worte werden dem Kirchenvater Augustinus (354–430) zugeschrieben.

Im Gottesdienst vom 14. Oktober werden wir das Tanzen nicht lernen, sondern dem Tanz als Kunstform begegnen. Die Tanzpädagogin Abigail Cowen wird zu Texten aus dem biblischen Hohelied tanzen.
Schon als 5-Jährige hat Abigail das Element Tanz entdeckt. Seitdem ist es ein wichtiger Teil ihres Lebens mit viel Üben, mit einer Karriere als Ballett-Tänzerin, und jetzt als Ballett-Pädagogin und Tanz- und Bewegungs-Therapeutin. Die Verbindung des inneren und äusseren Körpers ist ihr sehr wichtig; mit ihrer Arbeit unterstützt sie Andere, diese Verbindung zurückzufinden.
Autor: Ella de Groot     Bereitgestellt: 08.10.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch