50 Jahre Kirchturm Muri - Vierklang der «Zipfelmütze» in der Kirche

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Die Uraufführung der «Seligpreisungen» von Ewald Lucas am Sonntag brachte die Glockentöne direkt in den Kirchenraum. Die «Läutebuben» von einst sind inzwischen ältere Herren und haben am Freitag und Sonntag gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt. Die Ausstellung in der Kirche wirft einen Blick auf die lange Geschichte, an der die Archäologen des Kantons demnächst weiterschreiben werden.
Glocken Muri<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>686</div><div class='bid' style='display:none;'>8055</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
«Dea Artio» (Kopie) in der Kirche Muri<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>686</div><div class='bid' style='display:none;'>8065</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
«Die Glocke hat uns beim zweiten Stück den Ton angegeben», berichtet eine der Chorsängerinnen. Damit hat die gemeinsam mit Christoph Knoch entwickelte Idee des Komponisten und Chorleiters Ewald Lucas wirklich funktioniert. Moderne Klangführung und Rhythmen, die vom Läuten der Glocken inspiriert waren, haben von Chor und Organist höchste Konzentration verlangt. Der Wunsch vieler ist, dass das Werk noch einmal erklingt: «Wie wäre es im Rahmen der Abendklänge am Freitagabend?» Im Bettagsgottesdienst hat Daniel Koenig, der frühere Pfarrer im Thoracherhus, mit seinem Nachfolger die Liturgie gefeiert, ein kleines Zeichen der Kontinuität an diesem Ort. Mit der Ausstellung im Kirchenraum und der Broschüre «Muri – Mauern – Micheal. Eine Geschichte vom 2. Bis 21. Jahrhundert» (sie liegt in der Kirche Muri auf) wird gezeigt, dass der Kirchenhügel seit langem ein besonderer Ort ist. «Unsere Kirchenbänke stehen zwischen Wänden, die vor 900 Jahren gemauert wurden», erinnerte Christoph Knoch. «Wir singen Lieder, die damals schon erklungen sind.» Im Schlusslied von Kurt Marti «Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel der kommt» waren das 20. und 21. Jahrhundert präsent.
Siehe Sonntag, 16. September

Offene Kirche und gastfreundliche Tische
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Am Samstag standen die ersten schon kurz vor 10 Uhr vor der Kirchentür. Die Ausstellung zur Geschichte in der Kirche und die von Hanns Stauffer und dem Sigristinnenteam betriebene Verpflegungsstation mit «Chäsprägu» (so hoffentlich korrekt für alle berndeutsch Schreibenden) waren bis über 15 Uhr hinaus gefragt. «Nein, auf den Kirchturm zu den Glocken können wir nicht», war die Auskunft, die etliche lange Gesichter zurückliess. Leider ist auch beim Treppenhaus 1967/68 gespart worden – die Holztreppen stammen noch von 1881 und sind entsprechend ausgetreten. Bis zum Raum, in dem einst die Glockenseile hingen, sind etliche hinaufgestiegen – mit glänzenden Augen und voller Erinnerungen die einen, mit staunenden die anderen.
Siehe Samstag, 15. September

Michael, ein ökumenischer Engel
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Den Auftakt zum Wochenende bildeten die Abendklänge mit feinen Tönen (Omri Hason spielte das «Hang») und weitgehend unbekannten Texten zu «Michael», dem Namensgeber der Muriger Kirche. Gianfranco Biribicchi (Pfarrei Bruder Klaus) und Christoph Knoch überraschten mit Bauernregeln und Gebeten zu Michael. Zur Eröffnung der Ausstellung informierte die Archäologin Andrea Schaer über die anstehenden Grabungen entlang der Schloss- und Kirchenmauer: «Wir hoffen, dass wir das Heiligtum finden, in dem die berühmte Bärengöttin ‹Dea Artio› in römischer Zeit verehrt worden ist.» Fast aller der Hauptdarsteller im Film mit den «Läutebuben» waren anwesend und tauschten lebhaft ihre Erinnerungen aus.
Siehe Freitag, 14. September

Unter www.rkmg.ch/kirche-muri sind der Film und die Ausstellungsdokumentation zu finden.

Die Ausstellung ist noch einige Zeit täglich von 8 bis 19 Uhr in der Kirche Muri zugänglich.

Kirche Muri 1968 ff.
38 Bilder
Fotograf/-innen Christoph Knoch und Weitere
38 Bilder
Autor: Christoph Knoch     Bereitgestellt: 17.09.2018     Besuche: 84 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch