Beeindruckende Konzerte in Gümligen

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«Ganz Ohr für Louis Spohr» schreibt Peter Pflugshaupt in den Lokalnachrichten. Und am 19. März in «Der Bund» ein Gespräch mit Ewald Lucas. Beide Aufführungen haben bei allen einen tiefen Eindruck hinterlassen. Am Karfreitag singt der Chor vier Stücke im Gottesdienst in Gümligen.
Am Karfreitag singt der Chor Auszüge aus dem Werk im Gottesdienst in Gümligen

Der Kirchenchor Muri-Gümligen hat als Erstaufführung in der Region Bern das Passions-Oratorium von Louis Spohr «Des Heilands letzte Stunden» mit grossem Erfolg aufgeführt.
Vorschau Lokalnachrichten vom 15. März 2018... und das Gespräch mit Ewald Lucas vom 19. März 2018 in «Der Bund» (und als pdf)

Konzert am Sonntag (mit Bildern und Tönen)

Konzert 2018 – leider schon Geschichte
Am 24./ 25. März hat der Kirchenchor Muri-Gümligen unter Leitung von Ewald Lucas in der Kirche Gümligen das Oratorium für Chor, Solisten und Orchester «DES HEILANDS LETZTE STUNDEN» von Louis Spohr (1784 - 1859) mit grossem Erfolg aufgeführt.
Zweimal war die Kirche Gümligen bis auf den letzten Platz besetzt. Ewald Lucas ist es gelungen, Chor, Solistenquartett und Orchester so zu dirigieren, dass das in Bern noch nie aufgeführte Werk im Kirchenraum in beeindruckender Weise zur Geltung kam. Das Versprechen «Louis Spohr schafft Unmittelbarkeit durch Musik und Wort» wurde mehr als erfüllt. «Selten hat mich ein Werk, das unser Kirchenchor aufgeführt hat, so berührt wie jetzt dieses», war mehrfach zu hören. Die Emotionalität romantischer Musik hat viele im Publikum ergriffen. Wer das Libretto genau verfolgt hat, konnte – neben gewöhnungsbedüftigen Formulierungen – eine ganze Reihe von eigenständigen Traditionsbezügen und Deutungen der Passionsgeschichte entdecken. Lucas hat gezeigt, dass dieses Werk zu unrecht vergessen wurde. «Sterben müssen wir alle. Gewaltsam sterben jedoch ist grausam. Auch ‹schöne› romantische Musik ändert dies nicht», so sagte einer der Chorsänger im Vorfeld. Die Perspektive Spohrs (oder vor allem des Liberettisten Rochlitz), die Freundinnen und Freunde Jesu, die ihn im Stich lassen und dann doch merken, dass es wesentlich ist, einen Menschen auf seinem letzten Wegabschnitt zu begleiten, stellt Fragen – auch heute.
Ein letztes Mal sind Ausschnitte aus dem Werk am Karfreitag, 30. März, 10 Uhr in der Kirche Gümligen zu hören. Jacques Pasquier begleitet den Chor an der Orgel und Christoph Knoch leitet den Gottesdienst mit Abendmahl. ck

Aus den Lokalnachrichten (Peter Pflugshaupt):
Die Konzert-Tradition des Kirchenchors Muri-Gümligen findet mit dem Passions-Oratorium «Des Heilands letzte Stunden» eine wunderbare Fortsetzung. Das Stück von Louis Spohr wurde in der Schweiz erst einmal aufgeführt. Damit kommt es in der Kirche Gümligen zu einer eigentlichen kantonalbernischen Uraufführung.
Unter der Leitung von Ewald Lucas kommt das einmalige Stück von Louis Spohr mit dem für heutige Ohren etwas gewöhnungsbedürftigen Text wunderbar zur Geltung. Die romantische Musik verbindet dabei die Herzen der Aufführenden und der Zuhörenden. Das Oratorium sorgte im frühen 19. Jahrhundert vor allem in England für Begeisterung und Betroffenheit ehe es «vergessen» wurde.

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Ewald Lucas, der den Kirchenchor Muri-Gümligen seit 2012 leitet, hat das Stück ausgegraben und mit einer persönlichen Adaption für den Chor zu neuem Leben erweckt. Der Chorleiter hat es sich zum Ziel gemacht, unbekanntere Musik zu fördern und vergessene Stücke wieder ans Tageslicht zu bringen. Lucas möchte mit seiner Interpretation von «Des Heilands letzte Stunden» die Passionszeit 2018 unvergesslich machen. Ein grosses Ziel wurde erreicht.

Foto: Ewald Lucas und Annelise Jespers (Präsidentin des Kirchenchores) mit den Noten des Werks



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Der Kirchenchor führt als Berner Erstaufführung das Passions-Oratorium von Louis Spohr «Des Heilands letzte Stunden» in der Kirche Gümligen auf.









Mehr zu den Musik-Projekten der Kirchgemeinde auf den Gemeindeseiten.


Autor: Christoph Knoch     Bereitgestellt: 30.03.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch