Ausflug nach Romainmôtier zu «Katharina von Arx» und den Wurzeln des Christentums in der Schweiz

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Ein fröhliche Gruppe der Generation 60+ machte sich am 16. Mai in den waadtländer Juar auf. Die Begegnung mit der Geschichte der Katharina von Arx und den Anfängen des Christentums in der Schweiz standen im Zentrum.
Ein wunderbarer Tag mit klarem Licht begleitete die Gruppe. Stéphanie Schafer hatte mit Wilfried Meichtry einen Gast ins alte Priorat des Klosters Romainmôtier eingeladen, der faszinierend und kurzweilig erzählen konnte.

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Meichtry, Historiker und Schriftsteller, hat neben der Geschichte der Katharina von Arx über Mani Matter und Iris und Peter von Roten Bücher geschrieben. Am Kamin im Ritterssal fasste er die spannende Lebensgeschichte der Katharina von Arx zusammen und berichtete von seinen Gesprächen mit der alten Dame und den Forschungen im Archiv im Dachgeschoss des Priorats. («Die Welt ist verkehrt, nicht wir» Nagel&Kimche, 2015)


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Das mächtige und bis heute in vielen Teilen weitgehend im Originalzustand erhaltene Gebäude wurde 1280 gebaut (links im Bild). 1536 übernahmen die Berner die Gegend, lösten die Abtei auf und schickten die Mönche in die Wüste. Zahlreiche Berner Bären erzählen von dieser Zeit.

Zwischen 1798 und 1959 dient das Priorat veschiedenen Zwecken. Die Weltreisende und Journalistin Katharina von Arx «entdeckt» das Haus und weckt es aus seinem Dornröschenschlaf.

Enorme Schätze (Fresken, Bodenplatten und vieles mehr) kommen ans Tageslicht. Heute ist das Priorat als nationales Monument geschützt und aufwändig restauriert.

Romainmôtier keltischer Ambo<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>575</div><div class='bid' style='display:none;'>6138</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Ohne das Kloster, das in seinen Anfängen auf die Christianisierung der Schweiz durch Romanus und Lupicinus (5. Jahrhundert) zurückreicht, wäre das Haus des Priors nicht entstanden ...
Im romanischen Kirchenraum steht ein Stein mit keltischem Kreuz (ein ähnlicher Stein findet sich im Kloster St. Maurice). Heute feiert eine kleine reformierte Gemeinschaft dreimal täglich Gottesdienste in der Kirche.

Ambo mit Inschrift (6. Jh. nC.?? eher aber 8. Jh.): «In Dei Nomine Cudinus abbas jussit fieri. Im Namen Gottes, Abt Cudinus hat das machen lassen.»
St. Maurice - Ambo<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>575</div><div class='bid' style='display:none;'>6155</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
(Der Ambo von Romainmôtier entspricht dem Ambo von St. Maurice, der in älteren Texten ins 6. Jh. datiert wird....)

Bilder


Mehr zur Geschichte und den Ausgrabungen (frz.)

Text und Bilder: ck
Autor: Christoph Knoch     Bereitgestellt: 18.05.2017     Besuche: 5 heute, 117 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch