10. Mai 2017: «Für ein gutes Lebensende… braucht es das ganze Dorf, die ganze Gemeinde»

«Für ein gutes Lebensende… »<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>568</div><div class='bid' style='display:none;'>6066</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Eine grosse Zahl von Menschen aus dem Dorf, der Spitex, der ‹Fachstelle Gesundheit im Alter› und der Gemeinde ist der Einladung gefolgt. Die Erfahrungsinputs wurden in kleinen Gruppen diskutiert und Fragen, Wünsche und Vorstellungen zusammengetragen.
Wie haben Sie Krankheit und Sterben von nahen Mitmenschen erlebt? Wer hat Sie in dieser Zeit unterstützt? Was hat Ihnen geholfen? Was hat gefehlt? Wie möchten Sie einmal umsorgt werden, wenn Sie krank werden und das Lebensende in spürbare Nähe rückt? -
Diesen Themen hat sich die Abendveranstaltung am Mittwoch, 10. Mai 2017, im Bärtschihus Gümligen, gewidmet.

Einleitung von Prof. Dr. Steffen Eychmüller

Mai 2017<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>539</div><div class='bid' style='display:none;'>5969</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Wir können davon ausgehen, dass in Krisensituationen gute medizinische und pflegerische Leistungen durch Fachpersonen erbracht werden. Reicht das? Wie können wir unseren praktischen, emotionalen, psychischen und geistlichen Bedürfnissen gerecht werden? Wieviel hat «krank sein und sterben» mit «Leben» zu tun?
Mich persönlich spricht an, was Gabriel Looser schreibt: «… Mit der ‹Kunst zu sterben› (= ars moriendi, wie sie im Mittelalter gelehrt wurde) haben wir auch die Kunst zu leben verloren. Und um diese letztere müssen wir uns in erster Linie wieder bemühen ... wer gelebt hat, wer ein reiches und erfülltes Leben geführt hat, kann auch ein erfülltes Sterben erleben.»(Zitat aus: GABRIEL LOOSER, IM STERBEN DIE FÜLLE DES LEBENS ERFAHREN. EIN BEGLEITBUCH. PATMOS, OSTFILDERN 2011. ISBN 978-3-8436-0089-7)



Abend zum Lebensende<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>554</div><div class='bid' style='display:none;'>5971</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Wir werden an diesem Abend das Leben in den Mittelpunkt stellen und versuchen herauszufinden, was es braucht, um positiv Richtung Lebensende schauen zu können. Cicely Saunders (1918-2005), die Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin, sagt: «Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben».

Lebendigkeit findet nur teilweise in unserem Denken und Sprechen statt. Unser Körper, unsere Sinne, Gefühle und Mitmenschen tragen viel zum persönlichen Wohlbefinden bei. Deshalb wird diese Veranstaltung für und mit Menschen aus dem «Dorf» Muri-Gümligen musikalisch vom Akkordeonisten Wieslaw Pipczynski umrahmt und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Dipl. Aktivierungsfachfrau HF
Stéphanie Schafer
Kranichweg 10
3074 Muri

031 950 44 41
075 429 95 37


FOTO: CHRISTOPH KNOCH/GRAFIK: PETRA FRUTIG. WWW.NASA.GOV.

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«Leben und Sterben»
Übersicht zu Palliativ-Care in der Schweiz

Autor: Christoph Knoch     Bereitgestellt: 10.05.2017    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch