Wir schauen gemeinsam in den Sternenhimmel

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Besuch in der Sternwarte Muesmatt, Bern
Stéphanie Schafer
An einem späten Nachmittag im Februar entwich der Nebel und machte einem blauen, wolkenlosen Himmel Platz. Der Abend wurde dann eisig kalt, und da spazierten 14 Personen aus Muri-Gümligen durch das Länggassquartier zur Sternwarte Muesmatt. Die Sichel des Mondes schien hell, doch immer wieder schauten die Abend-SpaziergängerInnen himmelwärts in der Hoffnung, dass die bereits sichtbaren Wolken ihn nicht zu schnell wieder zudecken würden.
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In der Sternwarte wurden alle freundlich empfangen. Unter der kleinen, hölzernen Kuppel fanden alle Platz und lauschten den interessanten Informationen von Reto Schwarz. Natürlich wollten alle so rasch als möglich durch das drei Meter lange, alte Fernrohr schauen. Dazu stiegen auch hochbetagte Frauen und Männer auf die Leiter. Der Aufstieg lohnte sich!
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Den Mond mit seinen vielen Kratern so nah vor Augen zu haben war sehr eindrücklich. Sicher, wir kennen solche Bilder aus Büchern, Illustrierten, Fernsehen und Internet, doch das Erlebnis den Mond selbst direkt so nah zu sehen, hinterliess neue Spuren und Emotionen in uns.

Da sich die Sternwarte in der Stadt befindet, hat sie den Nachteil unter einem hellen Nachthimmel zu stehen. Deshalb kann man hauptsächlich Planeten sehen. Die Venus können wir ja von blossem Auge erkennen, doch dass sie an diesem Abend eigentlich als Sichel am Himmel leuchtete, war nur dank dem Fernrohr erkennbar. Der Mars war auch zu sehen, doch nur winzig klein und eher rosa als rot.
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In einem warmen Raum bei einem heissen Tee, konnten wir später eindrückliche Bilder von weiteren Planeten, Galaxien und Sternen sehen und Reto Schwarz beantwortete viele unserer Fragen.

Auf dem Heimweg durch die dunkle Nacht hallten in mir die erlebten Bilder nach und mir wurde wieder einmal bewusst, welch winziges Teilchen eines grossen Ganzen wir sind.
Autor: Stéphanie Schafer     Bereitgestellt: 11.02.2017    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch