Kirchgemeindehaus Muri:
Samstag, 26. November 2011, Adventsverkauf

2011 Adventsverkauf - Kaffeestube <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>9</div><div class='bid' style='display:none;'>138</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
2011 Adventsverkauf - Kaffeestube (Foto: Christoph Knoch)
Immer wieder dienstags …
… haben sich begeistert nähende, strickende, bastelnde und fröhliche Frauen im Kirchgemeindehaus Muri getroffen.
Unter der Leitung und umsichtigen Koordination von Hanni Aeschimann haben sie auf den Adventsverkauf von Samstag, 2. Dezember, hin gearbeitet. Stolz präsentieren sie lustig in die Welt blickende Katzen aus Frotteestoff, Geschenksäckli mit passender Bordüre und ein breites Spektrum an Artikeln aus Wolle (nicht nur gelismet). Daneben sind Adventsgestecke und –kränze entstanden, die die dunklen Dezembertage mit oder ohne Kerzen heller machen. Die Anfänge des Arbeitskreises gehen übrigens auf das Sockenlismen für Soldaten im Zweiten Weltkrieg zurück. Und auf über vierzig Jahre aktiver Mitarbeit blickt die eine oder andere der Frauen zurück.

Kunsthandwerk aus aller Welt im Kirchgemeindehaus
Wieder wird am Samstag im Advent Kunsthandwerk aus aller Welt im Kirchgemeindehaus Muri zu kaufen sein. Züsy Schnyder pflegt den Kontakt zur «Kalebasse» in Basel und wird zahlreiche Produkte aus Fairem Handel anbieten. So lassen sich überraschende Weihnachtsgeschenke erstehen, die mindestens dreimal Freude machen: den Beschenkten (hoffentlich), den KäuferInnen und Verkauferinnen – und den HandwerkerInnen, die in fernen Ländern die angebotenen Produkte hergestellt haben. Das Unternehmen «zur Kalebasse» ist aus der Projektarbeit der Basler Mission (jetzt mission 21) mit Partnerkirchen in Übersee gewachsen und gehört zu den Pionieren der Fair-Trade Bewegung in der Schweiz. Vor über 50 Jahren begann der Verkauf von Curry aus Indien, der dort ein Frauenprojekt direkt unterstützte. In den 60er Jahre kamen kunsthandwerkliche Produkte von Projekten in Kamerun und später aus vielen anderen Ländern dazu. Zum Verkauf gehören die Geschichten der HandwerkerInnen, Informationen über ihre Arbeitsweise und die verwendeten Materialien. Jeder Einkauf ist ein kleiner Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und partnerschaftlichen Handelsbeziehungen, indem kostendeckende Preise eine wirtschaftliche Existenz sichern.

Mehr unter www.kalebasse.ch. Der Erlös des Adventsverkaufs mit seiner Kaffeestube (und entsprechendem Kuchen!) kommt sozialen Projekten im In- und Ausland zugute.
ck