«Ökumenischer Arbeitskreis Bern-Ost»: neue Struktur

Kleiner, präziser - offener. Der «Ökumenische Arbeitskreis Bern-Ost» wird in Zukunft weniger feste Mitglieder umfassen, dafür regelmässig offene Angebote zu ökumenischen Themen planen. Die ökumenischen Gottesdienste der vier beteiligten Gemeinden gehen weiter.
Seit dem Aufbruch nach dem Konzil (Vatikan II) besteht der Arbeitskreis. «Kirchenprofis» der vier beteiligten Gemeinden haben sich mit einer wechselnden Zahl von engagierten Gemeindegliedern zum thematischen Austausch und zur Planung ökumenischer Gottesdienste, Feiern und Anlässe viermal im Jahr getroffen.

Ökumene ist heute selbstverständlich
Allein schon dass sich reformierte und römisch-katholische Christinnen und Christen zum gemeinsamen Gespräch, zum Feiern und Austausch getroffen haben, war früher verdächtig. Heute ist es selbstverständlich, dass die beiden Landeskirchen in vielen Bereichen eng zusammenarbeiten. Unterschiede werden bleiben und das ist gut so. Eine Einheitsbeliebigkeit dient niemandem.

Zukünftige Struktur
Eine «Kerngruppe» wird von allen beauftragt, die Koordination für die Zukunft an die Hand zu nehmen. Ihr Auftrag ist, dafür zu sorgen, dass vier bisherigen ökumenischen Gottesdienste weitergeführt werden. Dazu gehört, die Publikationen entsprechend zu «füttern».

Bleibender Auftrag
«Jede lokale Kirche birgt in sich die Fülle dessen, was es heißt, Kirche zu sein.
Sie ist ganz Kirche, aber sie ist nicht die ganze Kirche. Daher sollte die Ortskirche nicht getrennt von anderen lokalen Kirchen, sondern in einem dynamischen Verhältnis mit ihnen gesehen werden.»
(«Die Kirche: Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision». Studie der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung Nr. 214; dazu die Vernehmlassungsantwort des SEK («Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund»)

Diesem Auftrag will der Ökumenische Arbeitskreis auch in Zukunft nachleben. Die Umsetzung wird aber anders aussehen als die bisherigen Sitzungen in einem Kreis von 12 bis 16 Mitgliedern. Die «Kerngruppe» (Verantwortliche und an der Ökumene interessierte der beteiligten Gemeinden) wird die Planung und Koordination der Gottesdienste übernehmen und neue Formen der Zusammenarbeit und gemeinsamer Anlässe entwickeln.
ck
Ökumenischer Arbeitskreis
23.08.2016
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