Frühlingswochenende auf der Ritterburg

(5./6.03.2016) Frühlingswochenende auf der Ritterburg (Foto: Jugend Arbeit): Begeisterung bei der Jugendherberge Rotberg
(5./6.03.2016) Frühlingswochenende auf der Ritterburg (Foto: Jugend Arbeit): Begeisterung bei der Jugendherberge Rotberg
(05.-06. Januar 2016) Wer hat als Kind nicht schon davon geträumt auf einer Ritterburg zu übernachten. Dieser Traum wurde nun Wirklichkeit. Auf der Burg Rotberg wurde die Gruppe vom Burgherr herzlich bewirtet und verbrachte ein paar unvergessliche Stunden.
Gaby Züblin
IMG_1024 (Foto: Jugend Arbeit)
Von Bern Richtung Basel, die Zeit im Zug verging wie im Flug. Die 18 Kinder waren schon ganz gespannt auf die Ritterburg. Im Zug wurde schon gerätselt, wie es wohl aussehen wird. In Flüh, nach einer Tramfahrt, begann die Wanderung. Die erste Etappe war ziemlich steil und einige kamen schon recht ausser Atem und ins Schwitzen. Dafür wurde die Gruppe mit einem grossartigen Rastplatz belohnt.

Auf der Ruine Landskorn konnten sich die Kinder so richtig austoben. Es gab unzählige Verstecke, spannende Entdeckungen, Tunnels, Höhlen, unterirdische Gänge, einen Hochsitz und einen Kanonenturm. Auch fanden sie in einem Verliess einen Gefangenen, der immer noch da sitzt. Vor lauter Entdecken, hatten einige fast keine Zeit Mittag zu essen. Trotzdem musste es irgendwann weitergehen. Mit einigem Murren machte sich die Gruppe wieder auf den Weg. Doch das nächste Highlight war nicht weit entfernt. Bald schon begegneten die Buben und Mädchen dem ersten Grenzstein. Mit einem Fuss in der Schweiz mit dem anderen in Frankreich, das gab manches zu Diskutieren. Die Steine begleitete die Gruppe nun eine ganze Weile. Wenn man wollte konnte man in Frankreich laufen oder in der Schweiz. Der Weg zog sich hin und als die Burg gesichtet wurde, waren alle froh endlich anzukommen.
IMG_1095 (Foto: Jugend Arbeit)


Aber die ganze Müdigkeit war auf einen Schlag weg, als es darum ging, die Ritterburg zu erkunden. Es hatte einen Innenhof, einen Rittersaal und auch die Schlafsäle mussten in Beschlag genommen werden. Danach gab es schon bald z‘Nacht und jeder liess sich die leckeren Spagetti schmecken. Auch der feine Salat mit der Zaubersauce fand seine Abnehmer. Nach der Schoggicreme zogen alle das Pyjama an und machten sich bettfertig. Danach durfte im warmen Schlafsack eine Geschichte gehört werden. Diejenigen, die noch nicht Müde waren, konnten danach in den Rittersaal gehen, um noch ein wenig zu Spielen. Natürlich liess sich das niemand entgehen. Mit viel Plausch, Spiel und Lachen, wurde der Abend beendet.

Schon früh am nächsten Morgen waren die meisten wieder wach und so gab es schon bald ein stärkendes Frühstück. Vor der Burg wurden noch ein paar Spiele gespielt bevor es wieder weiter ging. An diesem Tag gab es nur eine kurze Etappe bis zum Kloster Mariastein. Das Wetter spielte mit, so dass das Mittagessen auch wieder Draussen verspeist werden konnte. Ehrfürchtig besuchten die Kinder danach die Mariengrotte. Nur flüsternd bewegten sie sich durch die Räumlichkeiten und waren sehr beeindruckt von der Grotte.
IMG_1118 (Foto: Jugend Arbeit)

Wieder an der frischen Luft, machte sich die Gruppe auf, die letzten Kilometer bis zum Ziel zu bestreiten. In Basel wurde mit Begeisterung den Tinguely-Brunnen in Augenschein genommen, bevor man den Zug nach Hause nahm. Todmüde aber mit vielen Eindrücken kamen die Ritter und Burgfräuleins in Gümligen an.

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2016.03.05./06_Frühlingswochenende
08.03.2016
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