Gemeinsame Zukunftsperspektiven

Der Kirchgemeinderat hat sich Mitte Januar bei einer Begegnung mit den MüZe-Nutzerinnen für die grosse Verunsicherung entschuldigt, die durch eine Fehlinterpretation des «Gebrauchsleihvertrags» zwischen MüZe und Kirchgemeinde entstanden ist. Der Betrieb des MüZe ist im Kirchgemeindehaus Melchenbühl bis Ende 2016 gesichert. MüZe und Kirchgemeinde wollen bei der Zukunftsplanung eng zusammenarbeiten.
085-16-02 Internet_Seite_3_MüZe_1 (Foto: Christoph Knoch)


Nach der Kirchgemeindeversammlung im Dezember wurde bei der genauen Durchsicht der Abmachungen zwischen Kirchgemeinde und MüZe klar, dass Veränderungen erst auf Ende des Jahres 2016 möglich sind. Heidi Gebauer, die Präsidentin des Kirchgemeinderates, hat sich formell im Namen des Kirchgemeinderates für dieses Versehen entschuldigt: «Wir wollen gemeinsam mit dem MüZe eine Vision für die Zukunft der Kirchgemeinde entwickeln.» Sie hat betont, dass der Rat diesen Prozess mit einer externen Begleitung und entsprechenden Schritten an die Hand nehmen
wird. Wie an der Kirchgemeindeversammlung erwähnt wurde, ist auch die Kirchgemeinde Muri-Gümligen vom Mitgliederschwund nicht verschont. Das macht Anpassungen bei den Gebäuden und ihrer Nutzung erforderlich.

Die Zukunft gemeinsam planen.
Der Kirchgemeinderat hat an seiner Januarsitzung beschlossen, eine umfassende Zukunftsplanung in Angriff zu nehmen. Dabei sollen möglichst alle, die heute Gebäude und Räume der Kirchgemeinde nutzen, mit einbezogen werden.

ck

www.rkmg.ch/zukunft

Der Bund, 22. Januar 2016
Berner Zeitung, 22. Januar 2016

16-02 Seite_3_MüZe (Foto: Christoph Knoch)

Der Artikel im reformiert. vom Februar 2016.