Karin Künti Duru neue Pfarrerin für den Pfarrkreis Gümligen

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Kirchgemeindeversammlung in Gümligen (Foto: Christoph Knoch)
Am 1. Dezember fand im Kirchgemeindehaus Gümligen die ordentliche Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Muri-Gümligen statt. Im Zentrum des Interesses stand die Wahl von Karin Künti Duru für den Pfarrkreis Gümligen. Die Wahl von Claudia Hofer in den Kirchgemeinderat war ebenso unbestritten wie das Budget und der Kredit für energietechnische Anpassungen im Pfarrhaus Muri. Beim Apéro ergaben sich angeregte Gespräche über Schnee, Musik und Aktivitäten der Kirchgemeinde.
Die Pfarrwahlkommission unter Leitung von Walter Ryf hatte nach einer intensiven Suche Karin Künti Duru als neue Pfarrerin für den Pfarrkreis Gümligen vorgeschlagen. Der Kirchgemeinderat und die Versammlung unterstützten diesen Vorschlag einstimmig. Leider konnte sich die zurzeit in Murten tätige Pfarrerin wegen einer eine starken Angina nicht persönlich vorstellen. Auf den Gemeindeseiten «reformiert.» vom Januar wird sie mit Bild und Text vorgestellt. Sie wird ab August 2011 hier tätig sein. Die Amtseinsetzung findet in einem festlichen Gottesdienst am 4. September statt.

Weiter hat die Versammlung Claudia Hofer als Kirchgemeinderätin für den Rest der Amtsdauer bis 31.12.2012 gewählt. Sie wird sich in der bisher von Thomas Hottiger geleiteten Musikkommission engagieren. Hans Graf, Präsident der Kirchgemeinde, hat den langjährigen Einsatz von Thomas Hottiger gewürdigt, der auf Ende Jahr seine Demission erklärt hatte.

Den Finanzplan und das Budget 2011 haben Christoph Wagner, Verwalter, und Willy Mühlematter, Präsident der Finanzkommission, der Versammlung vorgestellt. Das Budget rechnet mit einem Rückgang der Einnahmen wegen der vor einem Jahr beschlossenen Steuersenkung und den Unsicherheiten im Bezug auf die Entwicklung der Steuererträge. Die Versammlung hat das Budget mit einem Defizit von knapp Fr. 400 000 verabschiedet. Der Steuerfuss bleibt wie bisher.
Die Kirchgemeindeversammlung hat nach einer vertiefenden Diskussion das Reglement über die Gebühren bei Inanspruchnahme kirchlicher Handlungen von Nichtmitgliedern genehmigt. Es tritt auf den 1.01.2011 in Kraft. Bei der Ausarbeitung hat sich der Rat am Musterreglement der Kirchen Bern-Jura-Solothurn orientiert und die für Muri-Gümligen nötigen Anpassungen vorgenommen.
Schliesslich wurde von Robert Bodmer, Präsident der Baukommission, über die geplanten energietechnischen Anpassungen am Pfarrhaus Muri informiert. Die vorgesehenen Massnahmen seien mit der Denkmalpflege abgesprochen und liessen sich mit vertretbarem Aufwand umsetzen. Der Verpflichtungskredit von Fr. 190‘000 wurde einstimmig genehmigt.

Heidi Gebauer, Präsidentin Kirchgemeinderat, hat über die noch bis 15. Dezember laufende Umfrage zur Musik in Gottesdienst und anderen Anlässen der Kirchgemeinde orientiert. Ziel sei, den Puls der Leute zu fühlen und zu erfahren, welche «Töne» gewünscht seien. Im Februar 2011 wird der Rat an einer Retraite über die Ergebnisse der Umfrage diskutieren.
Beim anschliessenden Apéro – auch ohne neue Pfarrerin – ergaben sich zahlreiche Gespräche, nicht nur über den Schnee, der an jenem Abend zu Verspätungen beim Blauen Bähnli geführt hatte. ck/cbw