Äthiopisch-orthodoxe Gemeinde

Die Gelebte Gastfreundschaft mit äthiopisch-orthodoxen Gottesdiensten in der Kirche Gümligen gibt Ende September 2019 zu Ende.
Foto (ck): Nach dem Ostergruss werden alle mit dem Kreuz durch die Priester gesegnet.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>183</div><div class='bid' style='display:none;'>7220</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Bild: Osternacht 2018 der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo Gemeinde in der Gümliger Kirche (Foto: ck)

Die Kirchgemeinde Frieden in der Stadt Bern stellt der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo Gemeinde mit ihrem Pfarrer Adane Abebaw nun einen grossen Raum im Kirchgemeindehaus Steigerhubel zur Verfügung.

Rückblick auf die Zeit in Gümligen

Kirchgemeinderat und Pfarrkollegium haben eine Anfrage der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo Gemeinde Abune Teklehaimanot zur Nutzung der Kirche Gümligen für ihre Gottesdienste positiv beantwortet. Sie feiern Gottesdienste an Weihnachten, Ostern und dem Lichterfest während der ganzen Nacht.
In den letzten Jahren sind in der ganzen Schweiz zahlreiche orthodoxe Gemeinden entstanden. Während die serbisch-, rumänisch-, russisch- und griechisch-orthodoxen Christinnen und Christen schon seit Jahrzehnten hier heimisch geworden sind, sind Äthiopier und Eritreer erst seit wenigen Jahren im Land. Für alle sind die Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen ein wichtiger Ort der Begegnung und der Traditionspflege.

Ende Juli 2018 hat sie die seit 27 Jahren gespaltene Kirche wieder vereint. (Communique in English)

Der Ostergruss (7./8. April 2018) «Christus ist auferstanden!»


Bibelstunden in Gümligen
Seit einigen Jahren trifft sich der in Gümligen lebende äthiopische Pfarrer Adane Abebaw zur Bibelstunde im Kirchgemeindehaus. Einige Gottesdienste wurden auch schon in der Gümliger Kirche gefeiert, teilweise ökumenisch mit den Reformierten. Die Begleitung der Gottesdienste erfolgt durch die Ökumene-Gruppe der Kirchgemeinde (OeME). Die Sigristendienste werden von entsprechend eingeführten Mitgliedern der äthiopischen Gemeinde erbracht.

Kirche Bern-Tiefenau: von römisch katholisch zu rumänisch-orthodox
Auf Ende Januar 2018 hat die römisch-katholische Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung ihr Pfarreizentrum in Bern-Tiefenau an die rumänisch-orthodoxe Pfarrei St. Georgen übergeben. Das hat zur Folge, dass die äthiopische Gemeinde dort nicht mehr feiern kann, da die Gottesdienst- und Festzeiten zu oft aufeinandertreffen. Seither feiern die Äthiopier in Gümligen. Seit der ersten Anfrage zur Nutzung der reformierten Kirche vor etwa 10 Jahren wurden noch jeden Sonntag in Muri UND Gümligen reformierte Gottesdienste gefeiert. Inzwischen wird abgewechselt. So ist nun Raum für Gäste.
www.rkmg.ch/oekumene



Übrigens: Tewahedo ist der bei Äthiopiern und Eritreern gebräuchliche Ausdruck für «Einheit». Gemeint ist das Bekenntnis zur Einheit der göttlichen und menschlichen Natur in Jesus Christus, das seit dem Konzil von Chalcedon die orientalisch-orthodoxen Gemeinden miteinander verbindet. Die Liturgie wird in der alten Kultsprache Ge’ez und in der Umgangssprache Amharisch gesungen. (siehe www.orthodoxie-zuerich.ch/die-mitglieder/athiopischorthodoxe-tewahedo-kirche)

Hintergrund zur Geschichte (wikipedia)

Webseite der weltweiten Äthiopisch-orthodoxen Tewahedo Kirche (mit Musikbeispielen)

Berichte

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