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LOCATION:Kirche Muri\, Thunstrasse 98\, 3074 Muri
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DESCRIPTION:Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)\nQuintett in Es-Dur\, KV
  452\n\n\nJacques Pasquier\, Klavier; Rebekka Halter\, Oboe; Walter
  Stauffer\, Klarinette;\nPeter Dimitrov\, Horn; Mirjam Schmid\, Fagott\n
 \nI	Largo – Allegro moderato\nII	Larghetto\nIII	Allegretto\n\nDas
  Es-Dur-Quintett komponierte Mozart im März 1784 und brachte es im
  nachfolgenden Monat an der damaligen Wiener Hofoper zur Uraufführung. In
  einem Brief an seinen Vater hob er aus dem langen Konzertprogramm
  lediglich dieses Quintett hervor\, «welches ausserordentlichen beyfall
  erhalten … Ich selbst halte es für das beste was ich noch in meinem
  Leben geschrieben habe». \nNeu und überraschend ist der Zusammenklang
  von vier Blasinstrumenten und dem  Klavier. Der bezaubernde Klangreiz des
  Werkes\, seine geniale Synthese aus konzertierendem und
  kammermusikalischem Stil und die pure Schönheit seiner Themen stehen
  selbst in Mozarts Werk einzig da.\n\n\nJacques Pasquier\, Klavier
 \nJacques Pasquier\, geboren 1967 in Basel\, studierte Klavier bei
  Christian Favre\, Lausanne\, und bei Peter Efler\, Basel. Nach seinem
  Konzertdiplom mit Auszeichnung gewann er den Parke Davis Förderpreis
  Deutschland und das Migros Stipendium. Auch war er Preisträger am
  Wettbewerb «Piano 80».\nEs folgten Auftritte mit dem Symphonieorchester
  Basel\, dem Radio Symphonieorchester Basel und dem Symphonieorchester St.
  Gallen. Viele Jahre begleitete er das Bühnenensemble der Akademie für
  Eurythmische Kunst BL auf dessen Tourneen in Europa\, Ägypten und Asien.
  Seit 2004 widmet sich Jacques Pasquier intensiv dem Orgelspiel. In den
  Kirchgemeinden Muri-Gümligen und Grosshöchstetten-Zäziwil ist er als
  Organist tätig. Ausserdem unterrichtet er Klavier an der Musikschule
  Muri-Gümligen und musiziert freischaffend als Begleiter und Solist.\n\n
 \nRebekka Halter\, Oboe\nRebekka Halter überzeugt mit ihrem
  leidenschaftlichen Engagement für die Musik. Sie studierte Musik an den
  Hochschulen Bern und Zürich und schloss den Master in Musikpädagogik\,
  sowie den Master of Performance ab. Die Kammermusik ist ihr eine
  Herzensangelegenheit\, mit dem Trio Sorelle tourt sie jedes Jahr durch
  die Schweiz. Sie unterrichtet an den Musikschulen Muri und Worb Oboe und
  Bambusflöte. \n\nWalter Stauffer\, Klarinette \nStudium bei Kurt Weber
  am Konservatorium Bern und bei Thomas Friedli am Konservatorium Genf in
  der Solistenklasse\, Weiterbildung bei Jack Brymer in London. 1980 erster
  Kammermusikpreis in Zürich\, von 1986 - 2020 Solo-Klari&nbsp;nettist im
  Berner Symphonieorchester. Musiklehrer an der Musikschule Muri-Gümligen.
 \n\nPeter Dimitrov\, Horn\nIn Plovdiv (Bulgarien) geboren\, begann Peter
  Dimitrov mit 7 Jahren bei Prof. Stoyan Karaivanov mit dem Hornspiel.
  Schon als 11-jähriger debütierte er als Solist mit der Staatlichen
  Philharmonie Plovdiv\, wo er nach Abschluss des Musikgymnasiums (1997\,
  mit Auszeichnung) an der Musikakademie weiter studierte. 2005 erlangte er
  als Schüler von Olivier Alvarez und Olivier Darbellay  das Konzertdiplom
  an der Haute Ecole de Musique in Lausanne und bildete sich dann bis 2008
  an der Schola Cantorum Basiliensis bei Thomas Müller in Naturhorn fort.
  2011 beendete er als Schüler von Markus Oesch und Thomas Müller seine
  Studien mit dem Master of Arts BFH in Music Pedagogy in Bern. Er wirkte
  u.a.  im Zürcher Kammerorchester (ZKO)\, im  Orchestre de Chambre de
  Lausanne und regelmäßig bei den Thuner Seespielen mit. Im Unterricht
  mit seinen Schü&nbsp;lern entdeckt er immer wieder neue Aspekte des
  Hornspielens und freut sich darüber\, dass auf beiden Seiten die
  Hornbegeisterung wächst.\n\nMirjam Schmid\, Fagott\nNach langjährigem
  Fagott- und Klavierunterricht trat Mirjam Schmid direkt nach der Matura
  das Fagottstudium an der Hochschule der Künste Bern bei Lyndon Watts an
  und schloss den Master of Arts in Musikpädagogik 2011 mit Auszeichnung
  ab. 2015 absolvierte sie das Masterstudium Musikvermittlung Sek II mit
  Prädikat sehr gut. Heute unterrichtet sie mit viel Herzblut an den
  Musikschulen Region Gürbetal\, Muri bei Bern und Unteres Worblental. Im
  Raum Bern und Umgebung ist sie in verschiedensten Orchestern und
  Kammermusikformationen zu hören. Zudem engagiert sie sich in
  Musikvermittlungsprojekten und schreibt und komponiert Geschichten mit
  Musik.\n\n\nFranz Schubert (1797 – 1828)\n\nQuintett in A-Dur op.
  posth. 114\, D 667\, «Forellenquintett»\n\n\nJacques Pasquier\,
  Klavier; Daniel Meller\, Violine; Léa Legros Pontal\, Viola\nMaxime
  Ganz\, Violoncello; Käthi Steuri\, Kontrabass\n\nI	Allegro vivace
 \nII	Andante\nIII	Scherzo: Presto\nIV	Andantino – Allegretto\nV	Allegro
  giusto\n\nFranz Schuberts Forellenquintett\, D 667\, wurde «auf
  besonderes Ersuchen» des k. und k. Beamten und Amateur-Cellisten
  Sylvester Paumgartner komponiert. Auf dessen Wunsch hatte es sich an dem
  Septett op. 74 von Johann Nepomuk Hummel zu orientieren. Schubert
  entsprach diesem Wunsch\, zum einen in der Besetzung mit Kontrabass und
  Streichtrio plus Klavier\, aber auch in anderen zahlreichen Details.\nDas
  zweite\, worum der Auftraggeber den Komponisten “besonders ersucht”
  hatte\, waren Variationen über das Lied Die Forelle (1816/17); denn
  Paumgartner war «über das köstliche Liedchen ganz entzückt “. Die
  Wahl des Variationenthemas hatte Folgen für den Charakter des Werkes.
  Der heitere Tonfall der Forelle legte das ganze Quintett auf eine Aura
  unbeschwerter Musizierfreude fest\, zu der auch der lichte\, helle Klang
  beiträgt.\n\n\nDaniel Meller\, Violine \nDaniel Meller wurde 1986 in La
  Chaux-de-Fonds geboren. Der Geiger studierte in Zürich bei Zakhar Bron
  und Nora Chastain und erhielt weitere Impulse von David Takeno an der
  Guildhall School of Music in London. Er erspielte sich mehrere Preise an
  bedeutenden internationalen Wettbewerben\, u.a. 1. Preise bei der
  "Melbourne International Chamber Music Competition" (2011) und der "Osaka
  International Chamber Music Competition" (2014). Daniel Meller wird vom
  Berner Symphonieorchester\, vom Luzerner Sinfonieorchester oder von der
  Camerata Bern regelmässig als Konzertmeister und Stimmführer
  eingeladen.\n\nLéa Legros Pontal\, Viola\nDie in Marseille geborene Léa
  Legros Pontal studierte am Conservatoire Supérieur in Lyon. Ihre beiden
  Master Performance und Orchestra absolvierte sie an der Hochschule
  Luzern. Ihre grosse Leidenschaft ist die Kammermusik\, die sie in Paris
  beim Quatuor Ysaÿe vertiefte. Zurzeit konzertiert sie regelmässig mit
  dem Sinfonieorchester St. Gallen\, dem Orchestre National du Capitole de
  Toulouse oder den Festival Strings Lucerne. Sie ist ausserdem
  Stimmführerin der Bratschen der Camerata Ataremac in Lausanne. Die
  zeitgenössische Musik\, sowie alte Musik sind zwei ihrer wichtigsten
  musikalischen Tätigkeiten. Gemeinsam mit der Saxophonistin Silke Strahl
  ist sie Mitbegründerin des Duo Klexs\, welches 2019 beim Concours Nicati
  den zweiten Preis gewann. Seit 2020 ist Léa Mitglied des Berner
  Kammerorchesters (BKO).\n\nMaxime Ganz\, Violoncello\nMaxime Ganz\,
  Violoncellist mit russischen und uruguayischen Wurzeln\, beginnt als
  5-Jähriger seine Studien in Strassburg. Mit 12 wird er Schüler von Jean
  Deplace am Strassburger Staatskonservatorium\, das ihn mit 16 Jahren mit
  der Goldmedaille ausgezeichnet. Im selben Jahr verleiht ihm das
  Konservatorium Colmar die Goldmedaille für Kammermusik. In Meisterkursen
  von Mikhaïl Milman und bei Natalia Shakhovskaya an der «Escuela
  Superior de Musica Reina Sofía» in Madrid setzt er seine Studien fort.
  An der Hochschule der Künste Bern erhält er 2010 als Schüler von
  Antonio Meneses das Konzertdiplom mit Auszeichnung und 2012 in der Klasse
  von Conradin Brotbek den «Master Specialized in Performance». Als
  Solist war Maxime Ganz u.a. mit dem Berner Symphonieorchester oder mit
  der Cappella Istropolitana (Bratislava) zu hören.\n\nKäthi Steuri\,
  Kontrabass\nDer Fokus der vielseitigen Berner Kontrabassistin lag schon
  früh auf der Kammermusik. Studien in Bern und Genf folgte eine rege
  Konzerttätigkeit mit verschiedenen Kammerensembles wie z.B. Camerata
  Lyssy Gstaad. Dazu kamen Aushilfstätigkeiten in Sinfonieorchestern sowie
  eine langjährige Lehrtätigkeit an verschiedenen Musikschulen. Als über
  zwanzigjähriges Mitglied des Collegium Novum Zürich und in der regen
  Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist*innen pflegte sie als
  weiteren Schwerpunkt die Neue Musik. Sie ist Mitglied bei der CAMERATA
  BERN\, dem Orchestre de Chambre Fribourgeois\, dem Berner Kammerorchester
  und heute vor allem als Kammermusikerin gefragt.\n\nKontakt: Ewald Lucas
 \n\nWeitere Infos: https://www.rkmg.ch/veranstaltung/35151
SUMMARY:Klangfenster im Rahmen des Pfarrhausfestes
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