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LOCATION:Kirche Muri\, Thunstrasse 98\, 3074 Muri
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DESCRIPTION:Bild: Erica Zimmermann erläutert die Orgel in der Kirche Muri
  \n\nErica Zimmermann war fast zwanzig Jahre regelmässig an der Orgel in
  Muri und in Gümligen zu hören. Jetzt tritt sie kürzer und
  verabschiedet sich im Gottesdienst am 11. November.\n\nKürzlich hat
  Erica uns im Pfarrkollegium informiert\, dass sie am 11. November (ob sie
  dann wohl was Fasnächtliches spielen wird?) ihren letzten Gottesdienst
  in Muri auf der Orgel begleiten würde. Sie sei jetzt 70 und damit am
  Ende ihrer Festanstellung angelangt ...\nWer Erica begegnet\, wer ihrem
  Spiel auf der Orgel (oder auf dem Klavier) zuhört\, hat nicht das
  Gefühl\, einer Pensionierten zuzuhören. Immer wieder überrascht sie
  mit ihren Improvisationen oder neu erarbeiteten Stücken aus der
  Volksmusik oder dass sie einen Schlager für die Orgel arrangiert.
 \n«Ganz am Anfang meiner Zeit als Organistin habe ich in Radelfingen zum
  ersten Mal volkstümliche Stücke auf der Orgel interpretiert. Die Leute
  waren total begeistert und\nich hatte das Gefühl\, dass sie zum ersten
  Mal den Orgelklängen wirklich zugehört haben. Das blieb dann auch so\,
  als ich wieder Bach und Buxtehude gespielt habe.»\nErica hat immer
  wieder Neues in Angriff genommen: unvergesslich ist jener Auftritt mit
  ihrem Dudelsackspielenden Sohn beim Klangfenster in Gümligen. Oder die
  Erläuterungen\nzur Orgel für die Zweit- und Drittklässler. Mit viel
  Engagement hat sie immer versucht\, auch\naussergewöhnliche
  Musikwünsche für Trauerfeiern oder Hochzeiten zu erfüllen.\n«Ich
  brauche die Zusammenarbeit mit den Pfarrpersonen. Ihre Gedanken
  inspirieren mich. Oder fordern mich heraus wie kürzlich Sebastian
  Stalder mit den Liedern von Polo-Hofer.» Die Orgel sei absolut kein
  statisches oder abgehobenes Instrument\, es lasse sich (fast) alles auf
  ihr spielen. «Es braucht Fingerspitzengefühl und das Hören auf die
  Gemeinde wie auf die Predigt.»\nSchliesslich zitiert sie Albert
  Schweitzer: «Eine Kirche ohne Orgel ist wie ein Körper ohne Seele.»
 \nund Gustave Flaubert: «Die Orgel erhebt die Seele zu Gott.»
 \nHerzlichen Dank\, liebe Erica!\nCHRISTOPH KNOCH\n\nKontakt: \n\nWeitere
  Infos: https://www.rkmg.ch/veranstaltung/21014
SUMMARY:Gottesdienst Muri (Manuel Perucchi)
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